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Auf dieser Seite offerieren Ihnen die Autoren von Wikifamilia die besten Tipps zu verschiedenen Themengebieten. Diese Sammlung von Ratschlägen wird regelmäßig überarbeitet und aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Partnerschaft

Sieben beste Tipps für eine gelungene Partnerschaft - zu Kategorie:Partnerschaft
Auf Basis: Die “10 Gebote“ zur Beziehungspflege, Partnerschaftsprobleme, L. Schindler, K. Hahlweg, D. Revenstorf; Springer Verlag 2012, 138-9

Verschwende Deine Liebe!

Liebe ist das Einzige, das mehr wird, wen man es verschwendet.
Gib von Dir aus so oft wie möglich Zeichen der Anerkennung, Wertschätzung und Zuneigung. Ein Zuviel ist kaum möglich.


Sammle Ideen für die Eure Liebe!

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Lass nicht nach, Ideen zu sammeln und gib Anregungen für Gemeinsamkeit, Unternehmungen und Zärtlichkeit. Erinnere Dich an die Lebendigkeit der ersten Zeit.

Sprich von Dir!

Man sieht Dir nur vor den Kopf, nicht in ihn hinein.
Sorge dafür, dass Dein Leben für Deinen Partner durchsichtig wird. Sprich darüber, wie Du Dich fühlst, was Du früher gemacht hast, was Du planst. Nur wenn Du Dich mitteilst, kann Dein Partner Dich verstehen.

Wünsch Dir was!

Du hast ein Recht auf Deine Wünsche, nicht auf deren Erfüllung.
Sprich über unerfüllte Bedürfnisse und Wünsche an Eure Beziehung, sobald Du sie empfindest; nur so kann vermieden werden, dass sich Frust anhäuft.

Nie ohne eine Lösung!

Eine gemeinsam gefundene Lösung macht glücklich.
Selten habt Ihr dieselben Wünsche. Bemühe Dich um eine Lösung. Suche von Dir aus das Gespräch und beende es erst, wenn Ihr eine durchführbare Lösung gefunden habt.

Lasse Dich von Enttäuschungen nicht enttäuschen!

Auch ein Traumpaar muss sich streiten.
Schütze Dich gedanklich gegen Enttäuschungen. Auch ein ideales Paar hat Stärken und Schwächen. Ihr bleibt eigenständige Personen im Denken und Fühlen. Krisen bedeuten nicht das Ende einer Beziehung. Mit einem anderen Partner hättet Ihr nicht diese, aber mit Sicherheit andere Probleme.

Streite, dass keiner verliert!

Tabus müssen tabu bleiben.
Jeder hat Reizpunkte im Leben, wie alte Beziehungen, gemachte Fehler und so weiter, auf die er empfindlich reagiert. Diese Streitauslöser muss man vermeiden! Entwickelt sich aus einem Gespräch ein unfairer Streit (In einem Streit ist meistens einer ist stärker als der andere.), so beendet ihn und versucht´s später noch einmal. Denn der den letzten Streit verloren hat, sucht die Revange.

Schwangerschaft

Die sieben besten Tipps für die gesunde und glückliche Schwangerschaft - zu Kategorie:Schwangerschaft
Verfasst von LudwigSpaetling

Freuen Sie sich über Ihre Schwangerschaft.

Viele Frauen werden nicht oder nur mit großen Mühen schwanger. Aus der Freude über die Schwangerschaft schöpfen Sie Kraft, auch die eine oder andere Schwierigkeit zu meistern. Mit Ihrer Freude beeinflussen Sie auch Ihre Mitmenschen positiv.
Frauen werden immer später schwanger. Der wesentliche Grund dafür ist eine lange Berufsausbildung und der Wunsch, das Erlernte auch auszuüben. So wird der Kinderwunsch in einen biologischen Zeitraum verlagert, in dem Kinder schwerer gezeugt, aber auch ausgetragen werden können. Es gibt viele Paare, die nur mit maximaler medizinischer Anstrengung, manchmal nicht einmal damit schwanger werden können. Deshalb darf man sich glücklich schätzen, schwanger geworden zu sein, Leben in sich zu tragen und weiterzugeben. Manchmal hat man den Eindruck, zur unpassenden Zeit schwanger geworden zu sein. Bei manchen Paaren kommt die Schwangerschaft immer zum unpassenden Zeitpunkt. Irgendetwas ist immer. Zunächst bricht vielleicht eine Welt zusammen, da sich alles ändern wird. Wenn man sich aber umschaut, gibt es überall Hilfe und Unterstützung. Anders als bei den letzten Generationen ist es keine Schande, unverheiratet oder sogar ohne Partner ein Kind zu bekommen. Die eigenen Eltern, Freunde und Nachbarn helfen oft gerne. Neue Partnerschafts- beziehungsweise Familienmodelle beginnen sich zu bewähren. Aber auch private, staatliche und kirchliche Organisationen helfen gerne. Und alle freuen sich über das neue Leben, an dem man selbst wächst und das unsere Gesellschaft ja auch für ihren Fortbestand braucht.

Gehen Sie regelmäßig zu Ihrem Frauenarzt.

Ihr Frauenarzt ist ihr konstanter medizinischer Begleiter und Ansprechpartner. Er kennt alle Details der Schwangerschaft, Untersuchungen, mögliche Erkrankungen, auch wie man sie vermeiden oder behandeln kann.
Wenn Ihre Regel ausbleibt, gehen Sie zum ersten Mal zu Ihrem Frauenarzt. Ihr Frauenarzt stellt die Schwangerschaft fest, zunächst durch Hormontests, später durch die körperliche Untersuchung. Mit sechs bis sieben Schwangerschaftswochen kann er Ihnen im „Ultraschall“ schon die Herzschläge Ihres Babys zeigen. Ihr Frauenarzt ist fortan Ihr konstanter Begleiter in den nächsten Monaten. Durch ein Studium der Medizin, eine mindestens fünfjährige Ausbildung zum Facharzt und viele Jahre Erfahrung in der Betreuung von Schwangeren hat er die nötigen Fähigkeiten erworben. Hebammen ergänzen diese Betreuung gut. Die jahrzehntelange Forschung über die Schwangerschaft hat Ergebnisse hervorgebracht, die die Schwangerschaft für Mutter und Kind viel sicherer gemacht haben. Diese Ergebnisse haben die Betreuung aber auch sehr umfangreich und kompliziert gemacht, so dass nur mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen dieses „Sicherheitsnetz“ Wirkung zeigen kann.

Seien Sie kritisch bei Ratschlägen aus Ihrem Umfeld.

Viele Ratschläge sind sehr persönlich und stellen oft das Dramatische in den Vordergrund, denn das macht den Erzähler interessant. Vertrauen Sie denen, die viel und auch systematische Erfahrung haben, also den Frauenärzten und Hebammen.
Ich erlebe in meiner Klinik und in der Sprechstunde starke Verunsicherung der werdenden jungen und erstgebärenden Mütter, die keine eigene Erfahrung mit einer Schwangerschaft haben. Deshalb ist es selbstverständlich, dass man andere fragt, die ihre „große“ Erfahrung schon gemacht haben. Aber wie viel Schwangerschaften muss man selber erleben, um von Erfahrung zu sprechen? Deshalb seien Sie kritisch, wem Sie vertrauen können und wem nicht. Ein Beispiel sind die dramatischen Schilderungen von Geburten, die werdende Mütter so verunsichern, dass sie ihr Selbstvertrauen verlieren und dann um einen Kaiserschnitt bitten. Wenn ich meine Patientinnen frage, wer ihre Fragen zur Schwangerschaft, Geburt aber auch zur Kleinkindphase beantwortet, dann zucken sie meist mit den Schultern. Der nächste Termin beim Frauenarzt ist noch weit, wenn die Fragen aufkommen. Die Hebamme hilft in den Monaten um die Geburt herum. Eltern und Freunde werden dann gefragt, haben aber meist unzureichendes Wissen. Bücher geben meist die Meinung eines Einzelnen wieder, von dem man nicht weiß, ob er überhaupt qualifiziert ist. Aber immer wird auch im Internet gesucht. Dann kommt die Enttäuschung: „Es ist viel zu viel, und ich weiß nicht, wem ich trauen kann. Was ist wahr, was nicht. Nach dem Lesen bin ich unsicherer als vorher.“ Das will die Deutsche Familienstiftung in den kommenden Jahren ändern. Verlässliche und korrekte Antworten werden gegeben, hinter denen die Stiftung mit ihren Experten steht.

Besuchen Sie eine Geburtsvorbereitung, am besten eine Geburts- und Familienvorbereitung.

Es ist wichtig, von der Hebamme Besonderheiten der letzten Schwangerschafts-monate und Verhaltensregeln unter der Geburt zu lernen. Aber mindestens ebenso wichtig ist es, Wissen für die optimale Gestaltung ihres Lebens in Ihrer kleinen Familie zu sammeln, am besten in einer Geburts- und Familienvorbereitung
Die Geburtsvorbereitung durch die Hebammen ist eine seit Jahrzehnten etablierte Form, Wissen über die letzten Wochen der Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Wochen danach an die werdenden Eltern weiterzugeben. In dieser Zeit ist Herz und Kopf offen für Neues, mit dem Sie diesen wichtigsten Abschnitt in ihrem Leben stärken und verbessern können. Für die Familie benötigen Sie „Handwerkzeug“ für eine gute Kommunikation mit Ihrem Partner, eine Vorstellung darüber, was Elternsein bedeutet und wie Sie Ihren Alltag gestalten, ohne sich selbst als Person zu vergessen. Die Deutsche Familienstiftung bildet für diese Geburts- und Familienvorbereitung Hebammen weiter. Motivieren Sie Ihre Hebamme zu dieser Fortbildung, dass Sie auch in den Genuss einer Geburts- und Familienvorbereitung kommen.

Vertrauen Sie auch Ihrem eigenen Gefühl.

Viele werdende und junge Mütter haben ihr Selbstvertrauen verloren. Durch viele oft unqualifizierte Ratgeber, Bekannte oder Großeltern und Informationen aus dem Internet beeinflusst trauen sie sich immer weniger zu. Die Natur hat vieles in uns angelegt. Hören Sie in sich hinein.
Natürlich ist unser Leben in den vergangenen Jahrhunderten immer komplizierter geworden. Es gibt viele neue Erkenntnisse. Wir wären aber längst ausgestorben, wenn nicht die Basis für die Vermehrung und den Umgang mit unseren Kindern in uns wäre. Viele Entscheidungen werden uns heute abgenommen. Für den Rest gibt es Ratschläge von allen Seiten. Oft hat unsere Erziehung auch zu unserer Unselbständigkeit und geringem Selbstvertrauen beigetragen. So verunsichert haben wir verlernt, neben unserem Kopf auch dem „Bauch“ zu vertrauen und uns zunächst die Frage zu stellen: Wie würde ich es selber machen? Mit der Antwort, die wir uns dann geben, können wir die vielen Ratschläge vergleichen und uns dann entscheiden, was zu uns passt. Eine nicht ganz richtige Entscheidung ist immer besser als keine Entscheidung. Es bleibt für alle Menschen, dass wir aus Fehlern lernen. Also nur Mut! Es wird schon gut gehen!

Achten Sie auf Ihren Körper.

Gönnen Sie sich immer wieder kleine Pausen. Schlafen Sie ausreichend. Ernähren Sie sich abwechslungsreich. Feiern Sie, aber nicht die Nacht durch. Rauchen sie nicht und trinken Sie auch keinen Alkohol. Treiben Sie Sport, solange Sie sich dabei wohl fühlen. Der Körper der werdenden Mutter hat viel zu leisten. Besonders am Anfang vollziehen sich erhebliche Umstellungen. Dabei hilft das Hormon Progesteron, übersetzt: Hormon für die Schwangerschaft. Dieses macht Sie auch müde und signalisiert Ihnen, dass Sie Pausen machen müssen. Wehren Sie sich nicht dagegen. Vermutlich wird sich auch Ihr Ernährungsverhalten ändern. Heißhunger auf das eine, Abneigung gegen das andere oder auch Übelkeit zu Beginn Ihrer Schwangerschaft sind normal. Wichtig ist, dass Sie leichte, kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, wählen Sie lieber gekochtes oder gedünstetes Fleisch, meiden Sie rohes Fleisch oder rohen Fisch und Wurst (z.B. Mettwurst, Salami). Essen Sie abwechslungsreich, d.h. immer wieder andere Lebensmittel. Fastfood wie Pizza, Pommes oder Burger darf es mal geben, aber nicht zu oft. Besser sind Salate, Nudeln, Reis mit Gemüse, Kartoffeln oder Brot aus fein gemahlenem Vollkornmehl. Fettreiche Speisen wie Frittiertes werden in der Regel nicht gut vertragen. Zudem führen sie schneller zu Übergewicht, was in der Schwangerschaft mit einem höheren Krankheitsrisiko verbunden ist. Zur Ernährung gehört auch das Trinken! Trinken Sie viel Wasser,Tees und Fruchtsäfte, wenig Kaffee oder gesüßte Getränke und keinen Alkohol. Und zu guter Letzt: Es ist ein Märchen, dass man mengenmäßig für Zwei essen muss. Nicht auf die Menge, die Sie essen, kommt es an, sondern darauf, was Gesundes in Ihrem Essen ist. Und davon dürfen Sie viel essen. So sorgen Sie gut für sich und das Kind. Bewegung und Entspannung, hier gibt es viele Angebote, stärken Sie in Ihrer Schwangerschaft.

Stärken Sie schon jetzt Ihre Partnerschaft für ihre Zukunft und die Ihrer Familie

Natürlich macht ein Leben mit Kindern mehr Arbeit als ohne, aber mit viel mehr Glück. Teilen Sie Ihre nach der Geburt knappere Zeit ein. Streit ist unvermeidbar, aber auch wichtig. Streiten Sie aber, ohne dass einer verliert. Denken Sie immer an Ihre Liebe und halten Sie sie jung. Achten Sie auf sich selbst.

Der wiederholte Hinweis auf die Partnerschaft unterstreicht ihren Stellenwert für Sie und Ihre kleine Familie. Die Partnerschaft zu pflegen, ist ebenso wichtig wie die Erziehung der Kinder. Wir wissen heute, dass Kinder, die gut gebunden, also mit tiefem Vertrauen zu einer Person und sicherer Umgebung aufwachsen, erheblich viel klüger werden. In der Schwangerschaft verhalten Sie sich manchmal für Ihren Partner unverständlich, manchmal, ohne es selbst zu merken. Teilen Sie es ihm mit und lassen auch einmal Fünfe gerade sein. Zur Pflege der Partnerschaft gehört auch die Beantwortung der Fragen: Welche Erwartungen haben wir an unsere kleine Familie, an Mutter, an Vater? Familie macht glücklich, aber es gibt nichts umsonst. Also übertreffen Sie lieber bescheidene Erwartungen als nach unerreichbaren Zielen zu streben. Wie gehen wir mit der nach der Geburt knappen Zeit um? Eine kleine hilflose Person muss zusätzlich versorgt werden. Das braucht Zeit, die z.B. für Hausarbeit und Hobbys weniger vorhanden ist. Wenn Sie Ihre Zeit gut planen, bleibt auch dafür noch Zeit. Denken Sie daran, dass Sie sich selber nicht vergessen. Sonst werden Sie vor lauter Selbstlosigkeit unglücklich. Reden Sie über Ihre Gefühle, Ihre Probleme. Jeder kann dem anderen nur vor den Kopf schauen. Streit entsteht und ist zur Abgrenzung auch nötig. Aber wenn Sie streiten, dann so, dass keiner verliert. (Der gekränkt worden ist, gibt es Ihnen zurück. Bleiben Sie fair.) Überlegen Sie sich immer wieder, wie sie Ihre Liebe jung halten. Die Zuneigung, die Sie füreinander empfinden, hilft Ihnen, Schwierigkeiten zu meistern. Die Zuneigung ist der Motor, der uns die Kraft fürs Leben gibt. Sie werden schnell die Wirkung sehen, wenn Sie sich gegenseitig so oft wie möglich eine kleine Freude machen. Dabei hilft ein Kästchen, in den jeder Zettelchen mit seinen Wünschen legt. Sprechen Sie immer miteinander über das, was Sie bedrückt. Scheinen die Probleme unlösbar, holen Sie sich Hilfe von außen. Und bleiben Sie entspannt. Sie sind dann offener für Ihren Partner, Ihre Kinder und bleiben gesünder an Körper und Seele.

Erziehung

Deine Partnerschaft ist die Basis für eine gute Erziehung.

In einer guten Partnerschaft der Eltern fühlt sich ein Kind wohl und geborgen. Eine gute Bindung entsteht. Sie ist die Voraussetzung für eine optimale Entwicklung. Ein Kind, das sich wohl fühlt lässt sich leichter erziehen. Um sich hierbei zu helfen, schaut man einmal in sich: Bist Du zufrieden in Deiner Beziehung? Wenn man unglücklich oder unzufrieden ist, weil in der Partnerschaft Dinge nicht geklärt sind oder man sich nicht geliebt fühlt, ist man leichter ungeduldig, unaufmerksam und schneller wütend. Wenn Du merkst, dass Du mit Deinem Kind mehr Probleme als sonst hast, schaue zuerst auf Dich. (Schaue auf Dein momentanes Befinden: Wie geht es Dir? Wenn Du müde oder angestrengt bist und Zeitdruck hast, wirst Du schneller wütend und ungeduldig. Falls das der Fall ist, sei nachsichtig mit Dir und Deinem Kind.)
Ihr müsst nicht die besten Eltern sein. Es genügt ausreichend gute Eltern zu sein!
Siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Verfasst von Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Ihr Kind liebt Sie!

Auch wenn Ihr Kind gerade schwierig ist, liebt es seine Eltern. Die Gründe für Probleme liegen nicht in fehlender Zuneigung, sondern woanders. Überlegen Sie zusammen mit Ihrem Kind, was es sein könnte. Ihr Kind verzeiht Ihnen auch Ihre Fehler, wenn Sie sich bei ihm entschuldigen.

siehe auch 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Wie geht es Ihnen?

Achten Sie auf Ihr momentanes Befinden. Wenn Sie müde oder angestrengt sind und Zeitdruck haben, werden Sie schneller wütend und ungeduldig. Falls das der Fall ist, seien Sie nachsichtig mit Ihnen und Ihrem Kind.

siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Zehn Grundsätze für die Erziehung verfassen!

Stellen Sie Ihre zehn wichtigsten Regeln auf, die Sie Ihrem Kind beibringen wollen und sprechen Sie diese Regeln mit Ihrem Partner ab. Es ist wichtig, dass Sie bzw. er sie einhalten.

siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Müde Kinder gehorchen schlechter.

Ist Ihr Kind müde? Wenn Kinder müde sind, werden sie unaufmerksam und hören nicht mehr zu. Schnell kommt es zu trotzigem Verhalten. Das Kind ist nicht mehr in der Lage, ohne großen Energieaufwand auf Ihre Worte zu hören.

siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Unsinnige Regeln werden nicht gerne befolgt.

Ist die Forderung an das Kind sinnvoll? Es hilft, wenn Sie ihrem Kind altersentsprechend erklären, warum Sie etwas von ihm wollen.

siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Schauen Sie auf Ihre Partnerschaft.

Sind Sie zufrieden in Ihrer Beziehung? Wenn man unglücklich oder unzufrieden ist, weil in der Partnerschaft Dinge nicht geklärt sind oder man sich nicht geliebt fühlt, ist man ungeduldig, unaufmerksam und schneller wütend. Wenn Sie merken, dass Sie mehr als sonst mit Ihrem Kind Probleme haben, schauen Sie zuerst auf sich.

siehe auch: 7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Wenn Kinder spielen, hören sie nicht zu.

Kinder, die im Spiel vertieft sind, merken nicht immer, dass man sie anspricht. Sie sind in einer „Spielwolke“. Gehen Sie zuerst auf die gleiche Ebene wie Ihr Kind, sehen Sie ihm in die Augen und fassen Sie es an. Erst dann wird es Ihnen wirklich zuhören und seine Aufmerksamkeit auf Sie lenken.

7 beste Tipps zur Erziehung

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Schlaf

Verfasst von LudwigSpaetling

Neugeborene

Neugeborene und sehr kleine Säuglinge sind maximal eine bis eineinhalb Stunden durchgehend wach. Sind sie zu müde, überdrehen sie und können schlechter wieder abschalten. Bringen Sie Ihr Kind früh genug zu Bett. Häufig übersieht man als Erwachsener die ersten Müdigkeitsanzeichen: Wegschauen, Vor-Sich-Hin-Starren, Ohren-Reiben, Hektischwerden, Stolpern. Überschreitet man diesen Zeitpunkt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das Kind beginnt zu weinen oder zu überdrehen.

Kinder brauchen nur eine bestimmte Menge Schlaf

Schauen Sie, wie viel Ihr Kind in der Regel schläft. Mit zunehmendem Alter nimmt das Schlafbedürfnis ab und aus den zwei Schläfchen Vormittags und Nachmittags wird ein Mittagsschlaf. Ab dem vierten Lebensjahr braucht nicht mehr jedes Kind einen Mittagsschlaf, manche auch schon mit drei Jahren nicht mehr.

Kinder brauchen Bewegung

Kinder, die sich nicht ausreichend bewegen können, sind nicht so schnell müde. Auch Säuglinge brauchen die Möglichkeit, sich in ihrem Rahmen bewegen zu können.

Kinder unter drei Jahren sollten kein TV sehen

Es hat negative Auswirkungen auf die Verarbeitung der Erlebnisse des Kindes. Oft verstehen Kinder die Handlung in den Sendungen nicht. Es hindert das Kind daran, sich zu bewegen und selber zu denken. Insgesamt wirkt es sich schlecht auf seine körperliche und geistige Entwicklung aus.

Ihr Kind braucht Zeit, um abzuschalten

Vor dem eigentlichen Zeitpunkt des Schlafengehens sollten eineinhalb Stunden liegen, in denen man das Schlafengehen-Ritual beginnt.

Ihr Kind braucht körperliche Nähe.

Je kleiner die Kinder sind, desto wichtiger ist Kuscheln und Streicheln. So weiß Ihr Kind, dass Sie es lieb haben und Sie bei ihm sind. Dann fühlt es sich sicher.

Ihr Kind braucht zum Schlaf ein sicheres Grundgefühl.

Schauen Sie auch immer auf sich und Ihre Partnerschaft. Läuft dort alles gut, sind Sie zufrieden und entspannt. Ist dies nicht der Fall, überträgt sich Ihr Stress auf Ihr Kind. Ihr Kind nimmt Ihre Stimmung immer wahr, egal wie sehr Sie diese zu verstecken suchen.

Ernährung

10 beste Tipps zum Thema gesunde Ernährung. Diese Tipps basieren auf den „10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.)
Verfasst von LudwigSpaetling

Vielseitig essen

Genießen Sie die Vielfalt an Lebensmitteln. Die Ernährung sollte abwechslungsreich sein. Man sollte nicht zu viel essen, nährstoffreich und energiearm.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Reichlich Getreideprodukte – und Kartoffeln

Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe. Die Zutaten sollten möglichst fettarm sein.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Gemüse und Obst

Ein Ziel könnte sein, fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen: frisch, roh (gut gewaschen), kurz gegart oder eine auch als Saft. Zu den Hauptmalzeiten oder als Zwischenmalzeit essen. Damit erhalten Sie viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, sowie weitere gesundheitsfördernde Stoffe.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Täglich Milch, Milchprodukte, wöchentlich Fisch, wenig Fleisch, Wurst und Eier

Mit diesen Nahrungsmitteln erhalten Sie weitere lebenswichtige, beziehungsweise gesundheitsfördernde Stoffe. Achten Sie auch hier auf wenig Fett.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel

Etwas Fett braucht man schon, da man über manche Fettsorten die wichtigen essentiellen (lebensnotwenigen) Fettsäuren aber auch fettlösliche Vitamine aufnimmt. Mit zu viel Fett fördert man Übergewicht und erhöht das Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten. „Gute“ Fette sind in pflanzlichen Ölen oder Streichfette. Achten Sie auch auf die versteckten Fette in Süßigkeiten, Gebäck, Wurst, Milchprodukten und Fastfood- Fertigprodukten.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Zucker und Salz in Maßen

Nehmen Sie wenig Zucker. Besonders die süßen Limonaden tragen zum Übergewicht bei. Denken Sie bei sich und Ihren Kindern an die erhöhte Kariesbildung durch zu viel Zucker. Würzen Sie mit Kräutern und Gewürzen, aber wenig Salz, wenn doch, bitte mit fluoridhaltigem Salz.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Viel Flüssigkeit

Am besten trinken Sie Wasser, wenn es Ihnen besser schmeckt mit Kohlensäure. Eineinhalb Liter sollten es schon sein. Es spült Ihre Nieren und fördert die Verdauung. Denken Sie an die vielen „Kalorien“ in der Limonade. Trinken Sie nicht regelmäßig und zu viel Alkohol.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Schmackhafte und schonende Zubereitung

Kurz bei niedrigen Temperaturen garen, mit wenig Wasser und wenig Fett erhält den Geschmack und die wichtigen Nährstoffe.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Genießen

Essen in Ruhe ist Erholung, erhöht die Lebensqualität und Sie fühlen sich eher satt.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen

Gewicht und Bewegung

Mit den Tipps ernähren Sie sich ausgewogen. Regelmäßig Bewegung, wenn es geht Sport, erhöht das Wohlbefinden, stärkt den Kreislauf, Stoffwechsel und verbessert die Verdauung. Wiegen Sie sich regelmäßig und notieren Sie das Gewicht.

- Siehe auch 10 beste Tipps für eine gute Ernährung

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D. beraten von GabrieleDisch - Dr. rer. nat. Gabriele Disch, Dipl.- Ernährungswissenschaftlerin, Denslingen