Bei der U1 wird vor allem auf lebensbedrohliche Zustände sowie augenfällige Schäden, zum Beispiel Missbildungen, geachtet. Kontrolliert werden aber auch die Atmung und der Herzschlag. Das erweiterte Neugeborenenscreening (Blutuntersuchung) wird zur Früherkennung von seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und hormonellen Störungen durchgeführt. Unbehandelt können diese Erkrankungen zu Organschäden, körperlicher und geistiger Behinderung führen. Durch eine frühzeitige Behandlung – möglichst bald nach der Geburt – können die möglichen Folgen dieser Erkrankungen bei vielen Kindern vermieden werden.
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Quelle: https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/frueherkennung-u1-u9-und-j1/untersuchungen-u1-bis-u9/
Autor Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda
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