Blutungen unter oder nach der Geburt: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 11. Juli 2019, 08:17 Uhr

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Blutungen aus der sich nicht zusammenziehenden Gebärmutter, dem Muttermund, der Scheidenwand, aber auch von einem sich zu früh ablösenden Mutterkuchen können gefährlich sein. Gute Geburtsabteilungen sind geübt, diese Blutungen zu stillen.

Blutungen unter oder direkt nach der Geburt kommen entweder aus der Gebärmutter oder aus der Scheidenwand. Nach besonders langen Geburten oder nach Überdehnung der Gebärmutter durch zu viel Fruchtwasser oder durch Mehrlinge hat die Muskulatur manchmal nicht mehr die Kraft, nach der Geburt die großen Gefäße zusammenzudrücken, die das Kind mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dadurch kann es zu sehr starken Blutungen kommen, die heute noch in medizinisch schlecht versorgten Gebieten zu Todesfällen führen. Mit besonderen Medikamenten, aber auch bestimmten Operationstechniken ist es möglich, die Blutungen zu stoppen. Es kann auch bluten, wenn der Mutterkuchen sich vor der Geburt ablöst. Hier muss die Geburt auch zum Wohle des Kindes schnell durch einen Kaiserschnitt beendet werden.

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Pathologie in der Schwangerschaft

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a. D.