Ernährung - Wann beginne ich mit welchen Mahlzeiten?: Unterschied zwischen den Versionen

 
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'''Bis zum 6. Monat sollte ausschließlich Muttermilch oder Flaschennahrung gegeben werden. Ab dem 7. Monat kann dann mit einer Beikostmahlzeit bestehend aus Gemüsebrei, Gemüse-Kartoffelbrei bzw. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei begonnen werden (GKF-Brei). Ab dem 8. Monat zwei Beikostmahlzeiten: GKF-Brei und Abendbrei und ab dem 9. Monat 3 Beikostmahlzeiten: GKF-Brei, Abendbrei, Obst-Getreidebrei. Ab dem 10. - 12. Monat kann dann zur „Familienkost“ übergegangen werden.'''
 
'''Bis zum 6. Monat sollte ausschließlich Muttermilch oder Flaschennahrung gegeben werden. Ab dem 7. Monat kann dann mit einer Beikostmahlzeit bestehend aus Gemüsebrei, Gemüse-Kartoffelbrei bzw. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei begonnen werden (GKF-Brei). Ab dem 8. Monat zwei Beikostmahlzeiten: GKF-Brei und Abendbrei und ab dem 9. Monat 3 Beikostmahlzeiten: GKF-Brei, Abendbrei, Obst-Getreidebrei. Ab dem 10. - 12. Monat kann dann zur „Familienkost“ übergegangen werden.'''
  
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'''Hinweis:''' Falls Babys ausschließlich mit selbsthergestellten Breien gefüttert werden und das Kind gestillt wird, sollten stillende Mütter Jodpräparate zu sich nehmen oder das Baby Jod zur Ergänzung bekommen. Industriell hergestellte Breie sind häufig mit Jod angereichert, was auf der Packung angegeben sein muss.
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Aktuelle Version vom 12. Februar 2020, 10:24 Uhr

Quelle: Getty


Bis zum 6. Monat sollte ausschließlich Muttermilch oder Flaschennahrung gegeben werden. Ab dem 7. Monat kann dann mit einer Beikostmahlzeit bestehend aus Gemüsebrei, Gemüse-Kartoffelbrei bzw. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei begonnen werden (GKF-Brei). Ab dem 8. Monat zwei Beikostmahlzeiten: GKF-Brei und Abendbrei und ab dem 9. Monat 3 Beikostmahlzeiten: GKF-Brei, Abendbrei, Obst-Getreidebrei. Ab dem 10. - 12. Monat kann dann zur „Familienkost“ übergegangen werden.


Tipps für den Anfang:

  • Beginnen Sie mit der Beikost, wenn Sie und ihr Baby entspannt sind.
  • Der erste Brei sollte vom Löffel schwer tropfen.
  • Die Konsistenz sollte weich sein, der Brei sehr glatt gerührt oder püriert und ohne Stückchen sein.
  • Geben Sie den Brei am Anfang nach einer ½ Brust- oder Flaschenmahlzeit, dann ist das Kind ruhiger.
  • Füttern Sie das Kind in einer halbliegenden Position auf dem Schoss oder in der Wippe. Achtung: Achten Sie auf die Hände und vergessen Sie das Lätzchen nicht!
  • Geben Sie etwa 5 – 10 Löffelchen indem Sie ein bisschen Brei auf die Löffelspitze nehmen.
  • Breie nicht in die Flasche geben.
  • Mögliche Gemüsesorten sind: Karotten, Pastinaken, Kürbis oder Broccoli.
  • Falls Sie selbst kochen, greifen Sie zu Saisongemüse.
  • Ungesüßten Tee oder Wasser aus der Trinklerntasse dazu anbieten.
  • Danach STILLEN oder Flasche geben; Ein reiner Gemüsebrei ist nicht kaloriengerecht und muss durch eine komplette Still- oder Flaschenmahlzeit ergänzt werden.
  • Erst in der 2. Woche neues Gemüse oder Kartoffeln einfügen. Allergieerkennung!
  • Immer nur so viel vom Gläschen erwärmen wie gebraucht wird.
  • Nicht verzweifeln, irgendwann klappt´s.

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Hinweis: Falls Babys ausschließlich mit selbsthergestellten Breien gefüttert werden und das Kind gestillt wird, sollten stillende Mütter Jodpräparate zu sich nehmen oder das Baby Jod zur Ergänzung bekommen. Industriell hergestellte Breie sind häufig mit Jod angereichert, was auf der Packung angegeben sein muss.


Literatur/Quellen:

www.fke-do.de; www.beikost.de; www.aid.de; www.dge.de; www.kinderrezepte.de (für ältere Kinder); www.stillen.de; www.babyernaehrung.de

Broschüre des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund („Ernährung von Säuglingen“)

Arbeitskreis für Ernährungsforschung („Säuglingsernährung“)

„Das Babykochbuch“ von Monika Arndt (dtv)


Zusammengestellt durch die Familienschule Fulda


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