Periduralanästhesie - Spinalanästhesie: Was ist der Unterschied?: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Eine rückenmarksnahe Betäubung wird häufig in der Geburtshilfe eingesetzt, um Schmerzen unter der Geburt zu verringern oder bei einem Kaiserschnitt auszuschalten.
 
Eine rückenmarksnahe Betäubung wird häufig in der Geburtshilfe eingesetzt, um Schmerzen unter der Geburt zu verringern oder bei einem Kaiserschnitt auszuschalten.
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Aktuelle Version vom 10. Juli 2019, 09:17 Uhr

Unterschied Peridualanästhesie-Spinalanästhesie Quelle: Prof. Dr. med. L. Spätling

Eine rückenmarksnahe Betäubung wird häufig in der Geburtshilfe eingesetzt, um Schmerzen unter der Geburt zu verringern oder bei einem Kaiserschnitt auszuschalten.

Bei der Periduralanästhesie wird zwischen den Dornfortsätzen der oberen Lendenwirbelsäule eine Nadel bis vor den Duralsack geschoben, in dem sich das von Flüssigkeit umhüllte Rückenmark befindet. Es wird danach ein ganz feiner Schlauch durch die Nadel geschoben, über den das Betäubungsmittel in den Periduralraum (peri = umgebend) gespritzt wird. Die Nerven, die vom Rückenmark durch den Periduralraum gehen und die Schmerzreize aus dem Unterleib (Gebärmutter, Geburtskanal, Beckenboden) weiterleiten, werden betäubt. Über den feinen Schlauch kann Betäubungsmittel bei nachlassender Wirkung nachgespritzt werden.

Bei der Spinalanästhesie, die meist zur kompletten Schmerzausschaltung beim Kaiserschnitt genutzt wird, schiebt man eine sehr feine Nadel in den Duralsack und spritzt das Betäubungsmittel direkt in die Nähe des Rückenmarks und der dort befindlichen Nerven. So hat man sehr schnell eine komplette Schmerzausschaltung.


Links: Peridualanästhesie

PDA oder Periduralanästhesie - Welche Nebenwirkungen hat eine Periduralanästhesie bzw. eine Vollnarkose?


Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik Fulda a.D.