Regeln zu den Mahlzeiten/zum Essen am Tisch: Unterschied zwischen den Versionen

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Zusammengestellt durch die Familienschule Fulda in Zusammenarbeit mit Uta Sekanina, Dipl.-Ökotrophologin
  
  

Aktuelle Version vom 13. Februar 2020, 09:40 Uhr

Quelle: Getty

 Nachfolgend einige Regeln zu den Mahlzeiten bzw. zum Essen am Tisch:

  • Optimale Esshöhe, nicht zu niedrig oder zu nah am Tisch.
  • So früh wie möglich mit dem normalen Essbesteck vertraut machen (Kaffeelöffel, Kuchengabel).
  • So früh wie möglich aus dem Becher trinken lassen.
  • Auf relativ saubere Essweise achten (Serviette anbieten, Lätzchen anziehen, Finger und Mund immer wieder säubern).
  • Kleine Portionen, die kindgerecht sind (so groß wie die Faust des Kindes).
  • Nahrungsmittel nicht mischen, damit Ihr Kind sieht, was es isst.
  • Selbständiges Essen fördern und loben, auch wenn es mehr Nerven kostet = Kind kann schneller alleine essen und ist selbstbewusster.
  • Mahlzeiten sollten gemeinsam eingenommen werden, zusammen essen hebt den Appetit und fördert das Gemeinschaftsgefühl und das Sozialverhalten.
  • Das Kind sollte so lange wie möglich am Tisch sitzen bleiben, im besten Fall, bis alle fertig sind. Allerdings ist dies erst ab einem Alter von 2 - 3 Jahren umseztbar! Vorher nicht länger als 20 Min.
  • Das Kind sollte außer dem Essen nichts anderes nebenher machen (kein Fernsehen, keine Spielzeuge auf dem Tisch, keine Stifte und Papier etc.).
  • Wenn das Kind beginnt, die Mahlzeit zu zermatschen und damit zu spielen, ist dies of ein Zeichen dafür, dass es keinen Hunger mehr hat, dann das Essen entfernen.
  • Hat Ihr Kind keinen Hunger mehr, nicht zwingen, den Teller leer zu essen. Dies fördert das „über die Sattheit hinaus essen“ , d.h. es wird eher dickleibig, weil es denkt, es müsse immer alles aufessen, es erkennt die Sattheit nicht.
  • Eine Süßigkeitenmahlzeit am Nachmittag ruhig zulassen (in gutem Abstand zum Abendbrot).
  • Zwischen den Mahlzeiten mind. 2 Stunden Abstand lassen, um dem Speichel die Möglichkeit zur Remineralisation der Zähne zu geben.


Eltern sollten so früh wie möglich auf die Ernährung ihres Kindes achten. Die Eltern sind selbst das beste Beispiel für ihre Kinder!

Geprägt werden Ernährungsgewohnheiten vor allem im Kleinkindalter. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder, die von Beginn an gesunde und abwechslungsreiche Kost erhielten, auch im Erwachsenenalter vermehrt zu frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten greifen als zu Fastfood und Fertiggerichten.

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Zusammengestellt durch die Familienschule Fulda in Zusammenarbeit mit Uta Sekanina, Dipl.-Ökotrophologin


Literatur:

www.fke-do.de  (Ernährungskonzept)

www.aid.de

www.kinderrezepte.de (für ältere Kinder)

www.babyernaehrung.de

Arbeitskreis für Ernährungsforschung („Säuglingsernährung“)

„Das Babykochbuch“ von Monika Arndt (dtv)

 Zusammengestellt durch die Familienschule Fulda in Zusammenarbeit mit Uta Sekanina, Dipl.-Ökotrophologin

 

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