Schlafen - Informationen zum Schlaf und Schlafverhalten von Kindern und Kleinkindern: Unterschied zwischen den Versionen

 
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* Das Einschlafzeremoniell sorgt für die innere Sicherheit und Geborgenheit, um in Ruhe einschlafen zu können (Kinder benötigen ca. 2-1,5 Stunden um abends zur Ruhe zu kommen).
 
* Das Einschlafzeremoniell sorgt für die innere Sicherheit und Geborgenheit, um in Ruhe einschlafen zu können (Kinder benötigen ca. 2-1,5 Stunden um abends zur Ruhe zu kommen).
  
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Aktuelle Version vom 25. März 2020, 12:02 Uhr

Quelle: Getty
  • Das Schlafverhalten eines Kindes ist sehr individuell.
  • Es gibt drei verschiedene Schlaftypen: ausgeglichene Menschen, Nachtmenschen und Morgenmenschen, bereits bei den Kindern ist dies abzulesen --> angeboren.
  • Ein Neugeborenes ist nach ein bis anderthalb Stunden meist wieder müde!
  • Der Schlafbedarf von Neugeborenen liegt zwischen 14 und 20 h pro Tag (ab 4 Mon. 12 - 18 h, ab 2 Jahren 11 - 16 h).
  • Der Schlafzyklus eines Säuglings dauert zu Beginn ca. 45 Min. und verlängert sich in den nächsten Lebensmonaten immer mehr, es reihen sich dann mehrere Zyklen aneinander, bis es mehrere Stunden am Stück schläft.
  • Durchschlafen bedeutet beim Säugling, vier bis fünf Stunden hintereinander zu schlafen. Es ist am ehesten gewährleistet, wenn er sich tagsüber geborgen fühlt und in seiner Selbständigkeit gefördert wird.
  • Der Säugling ist für sein Wohlbefinden auf körperliche und psychische Nähe angewiesen, dies trifft auch für die Schlafsituation zu, also sollte auch tagsüber körperliche Nähe und ein „Sich-Geborgen-fühlen“ ausreichend gewährleistet sein.
  • Ein Kind ist dann generell ausgeschlafen, wenn es an seiner Umgebung im Wachzustand zufrieden und interessiert teilnimmt.
  • Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des Kindes ist am größten, wenn es seinem Schlafbedürfnis entsprechend schläft.
  • Am Abend ohne elterliche Hilfe einschlafen können, sollte altersabhängig gemacht werden.
  • Das Kind nur so lange im Bett lassen, wie es auch schlafen kann.
  • Die Eltern wirken als Rhythmusgeber für das Schlafverhalten des Kindes.
  • Die Schlafsituation sollte entspannt für beide Seiten sein, es gibt dort keine Regeln, ob jetzt im Bett der Eltern oder auf einer Matratze daneben oder im eigenen Zimmer.
  • Der Schlafbedarf ist eine feste Größe: wenn das Kind tagsüber viel schläft, ist es nachts häufiger wach, die Länge des Mittagsschlafs muss mitgerechnet werden im Gesamtschlafbedarf.
  • Das Einschlafzeremoniell sorgt für die innere Sicherheit und Geborgenheit, um in Ruhe einschlafen zu können (Kinder benötigen ca. 2-1,5 Stunden um abends zur Ruhe zu kommen).


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Infoblatt "Schlaf des Kleinkindes/Neugeborenen" der Familienschule Fulda

Infoblatt "Schlaf im Kleinkindalter" der Familienschule Fulda


Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda