Schmerzlindernde Medikamente und Verfahren im Kreißsaal: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Zu Beginn und unter der Geburt ist die stufenweise steigernde Anwendung von schmerzstillenden Medikamenten sinnvoll. Der Schwangeren kann mit dem Stufenkonzept bis hin zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Periduralan%C3%A4sthesie Peridualanästhesie] die Angst genommen werden, mit den Schmerzen unter der Geburt nicht zurechtkommen. Die Entscheidung über die Gabe von Schmerzmitteln erfolgt im Wesentlichen zwischen der Gebärenden und der Hebamme. Zu jeder Gabe von Medikamenten ist die Einwilligung der werdenden Mutter nötig. Komplexere respektive invasive Verfahren werden gemeinsam mit der Gebärenden, der Hebamme und den Ärzten besprochen.
 
Zu Beginn und unter der Geburt ist die stufenweise steigernde Anwendung von schmerzstillenden Medikamenten sinnvoll. Der Schwangeren kann mit dem Stufenkonzept bis hin zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Periduralan%C3%A4sthesie Peridualanästhesie] die Angst genommen werden, mit den Schmerzen unter der Geburt nicht zurechtkommen. Die Entscheidung über die Gabe von Schmerzmitteln erfolgt im Wesentlichen zwischen der Gebärenden und der Hebamme. Zu jeder Gabe von Medikamenten ist die Einwilligung der werdenden Mutter nötig. Komplexere respektive invasive Verfahren werden gemeinsam mit der Gebärenden, der Hebamme und den Ärzten besprochen.
  
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'''Peridual-/Spinalanästhesie'''
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[[Benutzer:LudwigSpaetling|Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda a.D.]] in Zusammenarbeit mit Prof. em. Dr. Michael Zenz, ehem. Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum.
 
[[Benutzer:LudwigSpaetling|Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda a.D.]] in Zusammenarbeit mit Prof. em. Dr. Michael Zenz, ehem. Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum.
  
 
[[Kategorie:Geburt (HB)]]
 
[[Kategorie:Geburt (HB)]]

Aktuelle Version vom 10. Juli 2019, 10:13 Uhr

by Getty

Zu Beginn und unter der Geburt ist die stufenweise steigernde Anwendung von schmerzstillenden Medikamenten sinnvoll. Der Schwangeren kann mit dem Stufenkonzept bis hin zur Peridualanästhesie die Angst genommen werden, mit den Schmerzen unter der Geburt nicht zurechtkommen. Die Entscheidung über die Gabe von Schmerzmitteln erfolgt im Wesentlichen zwischen der Gebärenden und der Hebamme. Zu jeder Gabe von Medikamenten ist die Einwilligung der werdenden Mutter nötig. Komplexere respektive invasive Verfahren werden gemeinsam mit der Gebärenden, der Hebamme und den Ärzten besprochen.

Medikamente unter der Geburt:
Spascupreel (Tabletten)
Buscopan plus® (Zäpfchen)
Baldrian (Tinktur)
Tramadol (oral, im, iv)
Metazinol (Meptid®, iv, im)
Lachgas - N2O - (Livopan®, N2O/O2 - 50/50)


Peridual-/Spinalanästhesie

Autor: Prof. Dr. Ludwig Spätling, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda a.D. in Zusammenarbeit mit Prof. em. Dr. Michael Zenz, ehem. Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum.