Schwimmen (Info)

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Da Frauenärzte Schwangeren seit Langem das Schwimmen empfehlen, gibt es viele und gute Untersuchungen über dessen Auswirkungen. Es sind fast keine Negativberichte bekannt, wenn die Wassertemperaturen nicht unter 17°C oder über 30° C lagen. Auch beim schnellen Schwimmen wird der Kreislauf kaum gefordert, weil das Wasser den Körper ständig kühlt. Die Herzfrequenz steigt folglich viel langsamer an als bei vergleichbaren körperlichen Anstrengungen an Land. Studien aus Skandinavien haben gezeigt: Wenn die schwangere Mama regelmäßig schwimmt, trainiert das Baby mit. Seine Herzfrequenz sinkt allmählich wie bei einem fitten Sportler. Auch was die Alltagsbelastungen betrifft, profitieren beide von dieser idealen Sportart. Die Studien haben auch gezeigt, dass Mutter und Kind während der Geburt besser gegen Stress gefeit sind, weil Atmung und Kreislauf gut funktionieren.

In meiner Nähe gibt es einen kleinen See, in dem ich bisher je nach Wetter ab Ende April schwimmen ging. Darf ich das auch als Schwangere?

Könnte es sein, dass man sich in Hallen- und Freibädern eher eine Infektion holt als beim Schwimmen in einem See?

Ist Schwimmen in der Nordsee bei durchschnittlichem Wellengang ungefährlich? Ich bin eine gute Schwimmerin – aber die Wellen haben doch eine rechte Kraft. Könnten diese dem Baby schaden?

TIPP: Schwimmen: 5 Regeln zu Ihrer Sicherheit

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Prof. Dr. R. Huch, D. Fessel; Glücklich schwanger von A-Z, Trias Verlag Stuttgart, 2011.