Berufsrisiko: Strahlen, Magnetfelder (Info)

Strahlen können in hoher Dosierung Krebs und Fehlbildungen auslösen und Erbschäden verursachen. Deshalb ist jede unnötige Strahlung unbedingt zu vermeiden. Wenn Sie als medizinische Assistentin oder Ärztin mit radioaktiven Stoffen oder ionisierenden Strahlen in Laboratorien oder in der Radiologie und Nuklearmedizin tätig sind, arbeiten Sie im sogenannten Kontrollbereich. Hier wird mit Dosimetern (Strahlenmessgeräten) kontrolliert, welcher Strahlenbelastung Sie ausgesetzt sind. Einige Tätigkeiten sind in der Schwangerschaft sogar verboten, z. B. Gefäßdarstellungen (Angiographien) oder Untersuchungen am Patienten mithilfe der Röntgendurchleuchtung. Tabu ist für Sie auch die Lagerung der Patienten in der MRI-Röhre. Man geht zwar davon aus, dass die Magnetfelder bei einem einzigen MRI für die Schwangere und ihr Kind risikolos sind. Ständig beruflich diesen ausgesetzt zu sein wird allerdings vorsichtshalber vermieden.

Als Dentalassistentin bei einem Zahnarzt muss ich auch bei Röntgenaufnahmen mithelfen. Muss mich mein Chef davon befreien?

Als Freiberufliche bin ich auf mein Handy angewiesen. Können die Strahlen für mein Kind gefährlich werden)

Wie hoch ist in Deutschland die erlaubte Strahlendosis für Schwangere?

TIPP zu Berufsrisiko: Strahlen, Magnetfelder

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Prof. Dr. R. Huch, D. Fessel; Glücklich schwanger von A-Z, Trias Verlag Stuttgart, 2011.