Drogen -Ich bin drogenabhängig und ungewollt schwanger geworden. Gibt es Institutionen, die mir helfen könnten? Oder soll ich abtreiben?

Wir sehen keinen Grund für eine Abtreibung. Sie und das Kind müssen jedoch ganz intensiv betreut werden. Sollten Sie keine Frauenärztin haben, gibt es zwei Möglichkeiten für Sie, Unterstützung zu erhalten. Entweder Sie informieren sich beim lokalen Gesundheitsamt nach Drogenberatungsstellen oder Sie wenden sich je nach Ihrer Wohnlage an eine Universitätsklinik bzw. ein städtisches Krankenhaus. Hier werden Sie vorurteilsfrei und fachlich kompetent betreut sowohl, was die Schwangerschaft als auch den Drogenkonsum betrifft. Wenn Sie heroinabhängig sind, können Sie übrigens in ein Methadonprogramm aufgenommen werden, das Schwangeren offensteht.

INFO: Drogen (Heroin, Kokain, Crack, Cannabis, Amphetamine)

Ist Cannabis genauso gefährlich fürs Kind wie harte Drogen, zum Beispiel Kokain?

Mein Freund raucht immer mal wieder Haschisch, auch in der Wohnung. Sind mein Kind und ich Mitraucher wie bei Zigaretten? Mit welchen Folgen?

Ich habe eine Zeit lang Drogen genommen, bin nun clean. Mich lässt aber die Frage nicht los, ob noch Giftreste in meinem Körper sind, die sich negativ auf mein Kind auswirken könnten.

Bevor ich von meiner Schwangerschaft wusste, habe ich während einer Tanzparty Kokain konsumiert. Ich weiß, dass das für ein Ungeborenes gefährlich ist. Soll ich die Schwangerschaft abbrechen?

TIPP: Drogen: Aussteigen nur mit fachlicher Hilfe

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Prof. Dr. R. Huch, D. Fessel; Glücklich schwanger von A-Z, Trias Verlag Stuttgart, 2011.

Weitere Infos http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_haeufige-fragen-drogen_197.html