Schlafengehen: Wie kann ich „das in den Schlaf“ kommen meines Kindes unterstützen? (Tipp)

Nicht selten ist das Schlafengehen für Kind und Eltern eine nervenaufreibende Angelegenheit. Hier ein paar Faktoren, die Sie dabei unterstützen können, Ihr Kind in den Schlaf zu bekommen:

  • Den richtigen Zeitpunkt, wenn die Müdigkeit beginnt, wahrnehmen und dann auch ins Bett bringen. Dies kann bereits schon relativ früh sein z.B. zwischen 18-19 Uhr. So kann das Kind nicht „überdrehen“.
  • Innere Ausgeglichenheit des Elternteils, welches das Kind ins Bett bringt.
  • Ruhiges Sprechen und Summen.
  • Kleines Licht im Zimmer (im Dunkeln können sich die Kinder nicht orientieren und bekommen dann eventuell Angst).
  • Getragenes T-Shirt der Mama zum Schnuppern mit ins Bett legen.
  • Gesicht seitengleich streicheln (sozusagen eine kleine Entspannungsmassage).
  • Bei Säuglingen, die sich stark bewegen, hilft manchmal ein enges Einwickeln in eine Decke oder ein Tuch (pucken).
  • Mit etwas älteren Kindern den Tag noch einmal besprechen, um das Erlebte zu verarbeiten (oft kommen Probleme erst in diesem ruhigen Rahmen zur Sprache). 

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda


Zurück zu Schlafen - Informationen zum Schlaf und Schlafverhalten von Kindern und Kleinkindern

Weitere Beiträge zum Thema:

Schlafen - Besonderheiten im Schlafverhalten von Kleinkindern

Schlafen - Kinder brauchen nur eine bestimmte Menge Schlaf

Schlafen - Ihr Kind braucht Zeit, um abzuschalten

Schlafengehen: Mein Kind will abends nicht ins Bett. Was kann ich tun?

Schläft mein Kind zu wenig?

Schlafsack - Was ist besser für mein Baby – Schlafsack oder Zudecke?

Infoblatt "Schlaf des Kleinkindes/Neugeborenen" der Familienschule Fulda

Infoblatt "Schlaf im Kleinkindalter" der Familienschule Fulda