Trotzalter/Trotzphase: Tipps zum Umgang mit dem Kind bei Schwierigkeiten

  • Bleiben Sie konsequent. Halten Sie sich an die aufgestellten Regeln, nicht nachgeben, wenn es Ihnen wichtig ist.
  • Verhalten Sie sich Vorhersehbar und verlässlich, also Rituale einhalten.
  • Machen Sie konkrete, einfache Anweisungen, bei Nichtbefolgen vorsichtig nachhelfen z. B. das Kind vom Tisch herunter heben.
  • Vermeiden Sie Übermüdung des Kindes. Beachten Sie dessen Bedürfnisse (Hunger, Müdigkeit beeinflussen die Mitarbeit des Kindes).
  • Beide Elternteile halten sich an die gleichen Regeln.
  • Nehmen Sie doch mal die Sichtweise des Kindes ein: „Ich weiß du möchtest, aber…“
  • Trotzanfälle nicht bestrafen.
  • Eventuell ablenken, wenn möglich.
  • Im Wutanfall das Kind auf den Arm nehmen, bis es sich beruhigt hat.
  • Beruhigendes Sprechen beibehalten.
  • Gehen Sie mit dem Kind aus der Situation, aber lassen Sie das Kind nicht alleine.
  • Bitten Sie jemanden um Hilfe, der Ihr Kind liebt, wenn Sie es nicht schaffen ruhig zu bleiben.
  • SORGEN SIE FÜR SICH SELBST: kann ich noch? Bin ich müde? Nur entspannte, ausgeruhte und sorgenfreie Eltern können ruhig bleiben!!!

Trotzalter/Trotzphase: Wann beginnt es und wie gehe ich damit um?
Trotzalter/Trotzphase: Wann beginnt es und wie gehe ich damit um?

Autor: Julia Spätling, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Leiterin der Familienschule Fulda

Literatur:
www.familienhandbuch.de
Remo H. Largo, Babyjahre, Piper Verlag München Zürich, 2012

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Kategorie: Kinder
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Kategorie: Erziehung